Gibt es Saunaregeln?

Gibt es Saunaregeln?

Regeln und Rituale für einen entspannten Saunabesuch

Du willst doch nur entspannt eine Runde schwitzen…und jetzt komm ich mit Saunaregeln!? Genau! Diese Regeln sind allerdings keine in Stein gemeißelten Gesetzte sondern eher als Richtlinien zu verstehen. Es geht um ein respektvolles Miteinander und ein paar Aspekte, die Du Deiner Gesundheit zuliebe beherzigen solltest.
Ich erhebe nicht den Anspruch einen allgemeinen und weltweit gültigen Regelkatalog aufzuführen. Mein Fokus hier liegt auf den deutschen Gepflogenheiten.

“Bevor es losgeht” – Checkliste

  • Mindestens 2 Stunden Zeit
  • 2 große Handtücher (Liegetuch und Trockentuch)
  • rutschfeste Badeschuhe
  • Duschgel oder Seife

1. Geh auf jeden Fall duschen!

Dusch Dich auf jeden Fall ab, bevor Du in die Sauna gehst. Es geht nicht alleine um den hygienischen Aspekt, sondern auch um einen für das Saunieren wichtigen funktionalen Gesichtspunkt. Durch das Duschen entfernst Du den Fettfilm von der Haut, der die Poren davon abhält sich zu öffnen und damit das Schwitzen verhindert. Wichtig ist auch, sich nach dem Duschen gut abzutrocknen. Wenn die Haut noch feucht ist, dann dauert es länger, bis Du richtig ins Schwitzen kommst.

2. Geh nicht hungrig in die Sauna!

Dusch Dich auf jeden Fall ab, bevor Du in die Sauna gehst. Es geht nicht alleine um den hygienischen Aspekt, sondern auch um einen für das Saunieren wichtigen funktionalen Gesichtspunkt. Durch das Duschen entfernst Du den Fettfilm von der Haut, der die Poren davon abhält sich zu öffnen und damit das Schwitzen verhindert. Wichtig ist auch, sich nach dem Duschen gut abzutrocknen. Wenn die Haut noch feucht ist, dann dauert es länger, bis Du richtig ins Schwitzen kommst.

3. Nimm Dir Zeit!

Dusch Dich auf jeden Fall ab, bevor Du in die Sauna gehst. Es geht nicht alleine um den hygienischen Aspekt, sondern auch um einen für das Saunieren wichtigen funktionalen Gesichtspunkt. Durch das Duschen entfernst Du den Fettfilm von der Haut, der die Poren davon abhält sich zu öffnen und damit das Schwitzen verhindert. Wichtig ist auch, sich nach dem Duschen gut abzutrocknen. Wenn die Haut noch feucht ist, dann dauert es länger, bis Du richtig ins Schwitzen kommst.

4. Nimm ein Fussbad

Dusch Dich auf jeden Fall ab, bevor Du in die Sauna gehst. Es geht nicht alleine um den hygienischen Aspekt, sondern auch um einen für das Saunieren wichtigen funktionalen Gesichtspunkt. Durch das Duschen entfernst Du den Fettfilm von der Haut, der die Poren davon abhält sich zu öffnen und damit das Schwitzen verhindert. Wichtig ist auch, sich nach dem Duschen gut abzutrocknen. Wenn die Haut noch feucht ist, dann dauert es länger, bis Du richtig ins Schwitzen kommst.

Kühl Dich richtig ab

Dusch Dich auf jeden Fall ab, bevor Du in die Sauna gehst. Es geht nicht alleine um den hygienischen Aspekt, sondern auch um einen für das Saunieren wichtigen funktionalen Gesichtspunkt. Durch das Duschen entfernst Du den Fettfilm von der Haut, der die Poren davon abhält sich zu öffnen und damit das Schwitzen verhindert. Wichtig ist auch, sich nach dem Duschen gut abzutrocknen. Wenn die Haut noch feucht ist, dann dauert es länger, bis Du richtig ins Schwitzen kommst.

Gesundheit geht vor

Dusch Dich auf jeden Fall ab, bevor Du in die Sauna gehst. Es geht nicht alleine um den hygienischen Aspekt, sondern auch um einen für das Saunieren wichtigen funktionalen Gesichtspunkt. Durch das Duschen entfernst Du den Fettfilm von der Haut, der die Poren davon abhält sich zu öffnen und damit das Schwitzen verhindert. Wichtig ist auch, sich nach dem Duschen gut abzutrocknen. Wenn die Haut noch feucht ist, dann dauert es länger, bis Du richtig ins Schwitzen kommst.

Tipps für den Saunabesuch

Tipps für den Saunabesuch

Praktische Tipps für Deinen ersten Saunabesuch

Gerade wenn die Tage wieder kürzer werden und es draußen ungemütlich wird, steigt die Sehnsucht nach Wärme und Gemütlichkeit. Auch wenn ich den positiven Effekt des Schwitzens über das ganze Jahr nutze, ist es doch eine besondere Wohltat, an einem verregneten Herbsttag oder einem klirrend kalten Wintertag in die Therme meiner Wahl zu gehen.   

So ein Saunabesuch ist nicht nur unglaublich enstpannend, er wirkt sich auch positiv auf Deine Gesundheit aus. Aber Vorsicht! Es gilt einige Fallstricke zu vermeiden. Um Deinen Besuch in vollen Zügen genießen zu können, verrate ich Dir hier, worauf Du bei einem Saunabesuch achten solltest. 

Wenn der erste Besuch in einer Sauna ansteht, dann steigt bei den meisten Menschen die Nervosität und einige Fragen drängen sich auf. Was brauche ich für einen Saunabesuch? Was muss ich beim Schwitzen beachten? Wie verhalte ich mich in der Sauna? Was ist ein Aufguss und wie funktioniert das? NACKT???

Keine Sorge. Das ist alles halb so wild und wenig kompliziert. Wenn Du einige grundsätzliche Saunaregeln beherzigst, dann wird Dein erster Saunabesuch ein entspannender Erfolg. Und wer weiß…vielleicht bist Du dann ja ebenso “angeschwitzt” wie ich!?

 

Was brauche ich für einen Besuch in der Sauna?

Für den Saunagang selber benötigst Du nur ein Handtuch als Unterlage. Da in allen Saunen die ich bis dato besucht habe, die Devise “Immer ein Handtuch zwischen Haut & Holz!” galt, empfehle ich auf eine ausreichende Größe des Saunahandtuchs zu achten. Auch wenn Du gerne im Liegen saunieren möchtest, achte darauf, dass das Handtuch wenigstens so lang ist, wie Du hoch. Meine Empfehlung ist, mehrere Handtücher dabei zu haben, denn gerade nach einem Aufguss kann Dein Handtuch ziemlich durchnässt sein. Da ist es wirklich schön ein zweites Handtuch für ein angenehmes Körpergefühl dabei zu haben.

In der Regel wird in Deutschland nackt sauniert. Dass das in anderen Ländern nicht so ist, habe ich erst in einem Hotel-Spa in Barcelona an zahlreichen fassungslosen Gesichtern bemerkt. *grins*
Sollte Dir Nacktheit zunächst noch befremdlich sein, ist es kein Problem, dass Du Dich während des Saunagangs in Dein Handtuch hüllst. 

Zusätzlich ist es empfehlenswert einen Saunabademantel und ein paar rutschsichere Badelatschen dabei zu haben. In einigen Anlagen ist es zudem Pflicht, außerhalb der Sauna einen Bademantel zu tragen, gerade in den meist angeschlossenen gastronomischen Bereichen. Es gibt etliche Anbieter, die spezielle Handtücher und Utensilien für die Sauna anbieten. Wenn man – wie ich – die Sauna als kleine Oase im Alltag entdeckt hat, lohnt es sich ein paar Euro in die Hand zu nehmen. Der Effekt auf das Wohlfühlen ist nicht von der Hand zu weisen.

Rein ins Vergnügen! Aber halt…

..ein paar Dinge gilt es zu berücksichtigen, bevor Du Dich ins Vergnügen stürzen kannst:

 

  • Sorge für ausreichend Flüssigkeitszufuhr! Als Faustformel für Erwachsene gelten 30 ml Flüssigkeit pro Kilo Körpergewicht. Dadurch wird das Blut dünnflüssiger, was den Vorgang des Schwitzens beschleunigt. Eine halbe Stunde vor dem ersten Saunagang solltest Du nichts mehr trinken.
  • Gestresst oder direkt nach dem Sport in die Sauna zu gehen belastet Dein Kreislaufsystem unnötig. Komm erstmal 15-30 Minuten zur Ruhe.
  • Unbedingt vor dem ersten Saunagang gründlich duschen und gut abtrocknen. Wenn Du noch Rückstände von Deinem Duschgel oder einer Lotion auf der Haut hast, wird die Funktion der Schweißdrüsen negativ beeinflusst. Aber auch Mitsaunierenden gegenüber ist es nur fair, dass Du den Dreck des Alltags draußen läßt.
  • Geh nicht mit vollem Magen in die Sauna. Zum Schwitzen braucht Dein Körper Energie, die er nicht gleichzeitig zur Verdauung einsetzen kann. Falsch ist es aber auch hungrig einen Saunagang zu absolvieren, da der erhöhte Ernergiebedarf Dich sonst von den Beinen holen kann. Optimal ist es 1 bis 2 Stunden vorher eine ausgewogene Mahlzeit zu Dir zu nehmen. 

Oben oder unten? Wo setze ich mich in der Sauna hin?

Grundsätzlich kannst Du Dich natürlich auf jeden freien Platz setzen. Sollte die Sauna allerdings recht leer sein, empfehle ich einen gewissen Respektsabstand zum nächsten Mitschwitzer einzuhalten.

Die Wahl der Sitzhöhe hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf Dein Wohlgefühl während des Saunagangs. Da Hitze bekanntlich nach oben steigt, ist es auf den oberen Bänken deutlich wärmer als weiter unten. Gefühlt kann eine Stufe bestimmt 10 °C ausmachen. So kann ein Aufguss, den Du auf unterster Stufe als entspannt wahrnimmst, Dich auf oberster Stufe weinend aus der Kabine treiben.
Gerade Anfängern empfehle ich lieber unten anzufangen und dann langsam die richtige Stufe auszuloten. Selbstüberschätzung kann ganz schön ungemütlich werden. Wenn die Sauna nicht brechend voll ist, kannst Du auch während eines Saunagangs noch die Sitzhöhe wechseln.

Vergiss nicht, dass saunieren auch entspannen ist und hör auf Deinen Körper. Sollte Dir schwindelig werden oder Du Dich sonstwie unwohl fühlen, dann kannst Du die Sauna jederzeit verlassen. Die Gesundheit geht hier einfach vor. Bei einem Aufguss ist es rücksichtsvoll, zwischen den Aufgussrunden zu überprüfen, ob die nächste Runde noch entspannend ist oder ein vorzeitiges Ende Sinn macht. Und keine Angst…wider Erwarten habe ich noch nie Buh!-Rufe gehört, wenn jemand vorzeitig einen Aufguss verlassen hat. Im Gegenteil. Macht erst einer den Anfang folgen meist weitere…die einfach nicht der Erste sein wollten…

Der Saunagang ist beendet. Was nun?

Erst Abkühlen

Ein Saunagang bedeutet für Deinen Körper Arbeit, weshalb Phasen für Abkühlung und Ausruhen extrem wichtig sind. Dein Körper braucht Zeit um wieder auf Normalbetrieb zu schalten. Beachte deshalb folgende Grundregeln:

  • Oberstes Gebot: Bewegung! Während Du in der Sauna schwitzt, vergrößern sich Deine Gefäße und Du läufst Gefahr, dass Dir das Blut in die Beine absackt und Dir schwarz vor Augen wird. Durch etwas Bewegung direkt nach dem Schwitzen wirkst Du dem entgegen und das Blut wird aus Armen und Beinen zurück in Deinen Kreislauf gepumpt. Ein paar Minuten sind hier völlig ausreichend. Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit an der frischen Luft Barfuß ein paar Schritte über eine Wiese zu machen…ein wie ich finde wunderbares Gefühl.
  • Die eigentliche Abkühlung erfolgt klassisch mit dem Wasserschlauch. Bewährt ist die Kneipp-Methode, nach der Du Deinen Körper langsam herzfern beginnend mit einem kalten Wasserstrahl herunterkühlst. Du beginnst mit dem rechten Bein (außen hoch, innen runter) und wiederholst das ganze am linken Bein. Es folgen die Arme. Erst der rechte, dann der linke Arm, jeweils von der Hand hoch zur Schulter. Erst zum Schluss solltest Du Rumpf und Kopf abkühlen.
  • Wenn Dir danach ist, kannst Du Dich jetzt in einem Tauchbecken versenken. Tauche dazu etwa 10 Sekunden in das Becken ein und versuche dabei möglichst ruhig zu atmen. 
  • Auch wechselwarme Fußbäder sind ein willkommener Cool-Down.

Hinweis: Achte bitte darauf, dass Du in jedem Fall vor der Nutzung von Schwimmbecken, Whirlpools oder ähnlichem abgeduscht bist. Ich glaube Du fändest es nicht besonders appetitlich, wenn jemand ungeduscht aus der Saune zu Dir in den Whirlpool steigt.  

…dann eine Ruhepause einlegen

Es ist wichtig, dem Körper nach einem Saunagang eine Ruhepause zu gönne, da Herzfrequenz und Körpertemperatur zunächst noch erhöht sind. 

  • Gönnen Dir die nötige Zeit. Deine Ruhepause sollte wenigstens so lang sein, wie der Saunagang zuvor. Optimal ist eine Auszeit von etwa 30 Minuten. Erst danach ist Dein Körper bereit für den nächsten Saunagang.
  • Sorge dafür, dass Deine Füsse schön warm sind und lass dem restlichen Körper genug Luft zum Auskühlen. Es reicht völlig aus, wenn Du Dich mit einem leichten Handtuch bedeckst oder den Bademantel überziehst.
  • Duschgel oder Seife nach der Sauna ist völlig überflüssig. Deine Haut ist sozusagen von innen heraus gereinigt. Mehr geht nicht! 

Gesundheit geht vor!

So entspannend ein Besuch in der Sauna auch ist…nicht für jeden ist dieser aus gesundheitlicher Sicht empfehlenswert. Bei Herzinsuffizienz, Thrombose, ansteckenden Hauterkrankungen, fieberhaften Infekten oder entzündlichen Erkrankungen im oder am Körper ist von einem Saunabesuch dringend abzuraten. Solltest Du Dir diesbezüglich unsicher sein, besprich Deinen geplanten Besuch lieber im Vorfeld mit einem Arzt Deines Vertrauens!